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BETRIEBLICHES VORSORGEMANAGEMENT

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein individuelles Vorsorge - Paket für Sie. Genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Maßgeschneidert für Ihr Unternehmen.

Durch Ihr betriebliches Vorsorge - Management erhöhen Sie die Attraktivität Ihres Unternehmens.

Erteilen Sie sich selbst, als geschäftsführender Gesellschafter oder Ihren leitenden Mitarbeitern eine Direkte Firmenpensionszusage.

Direkte Pensionszusage

Der Arbeitgeber ( Firma ) verspricht dem Arbeitnehmer ( z. B. geschäftsführender Gesellschafter ) nach Beendigung des Dienstverhältnisses eine Zusatzpension zu zahlen (Zuschußpension, Gesamtzusage). Direkte Pensionszusagen dürfen durch Rückdeckungsversicherungen (= Indirekteversicherung) abgesichert werden. Mit der Vereinbarung wird die Lücke zwischen der vorgeschriebenen Wertpapierdeckung und den tatsächlichen Pensionsansprüchen durch beitragendes Ansparen vorgenommen.

Der Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Begünstigter. Der Arbeitnehmer ist versicherte Person und besitzt kein direktes Recht.

Vorteile der direkten Leistungszusage

  • Motivationsinstrument
  • Pensionrückstellungen und Versicherungsprämien sind steuermindernd
  • Anreiz für Mitarbeiter
  • Bindung von Geschäftsführern, Managern,....
  • Vermeidung von Liquiditätsengpässen durch die Kapitalansammlung
  • Durch Verpfändung der Rückdeckungsversicherung Absicherung im Insolvenzfall

Wertpapierrückdeckung der Pensionsverpflichtungen (Asset Funding) in der Bilanz als erster Schritt der Auslagerung der Versorgensverpflichtungen, um die Liquidität und das Leistungsrisiko zu reduzieren. Die Liquidität steht jedoch dem Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung.

Unverfallbarkeit

Bei der direkten Leistungszusage ist die Art der Beendigung des Dienstverhältnisses für die Unverfallbarkeit relevant. Weiters gilt diese 5 Jahre nach Gesetz und ist auf 10 Jahre verlängerbar.

Die Unverfallbarkeit gilt, wenn das Arbeitsverhältnis nicht durch Kündigung des Arbeitnehmers, durch die Entlassung oder unbegründeten Austritt endet (kein gesetzlicher Abfertigungsanspruch existiert).

Pensionsrückstellung

Gemäß § 14 (7) EstG 1988 können Steuerpflichtige für schriftliche, rechtsverbindliche und unwiderrufliche Pensionszusagen und für direkte Leistungszusagen im Sinne des BPG Pensionsrückstellungen bilden. Für die Pensionszusagen ist eine 50 %ige Wertpapierdeckung verpflichtet und muss mit auf Inhaber lautenden Teilschuldverschreibungen inländischer Schuldner abgesichert werden. Die Wertpapierdeckung für Neuzusagen ist bereits im 1 Jahr anzuschaffen.

Gleichbehandlungsgrundsatz

Allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz § 14 (1) BPG. Die Bevorzugung einer Minderheit von Arbeitnehmern ist möglich. Der Unternehmer kann z.B. nur dem geschäftsführenden Gesellschafter oder allen leitenden Angestellten eine Firmenpension zusagen.

Insolvenzabsicherung

Wertpapierdeckung nach § 14 ESTG (max. 50 % der erworbenen Anwartschaften)

Verpfändung

Wir bieten Ihnen Lösungen die sich Ihren Risken anpassen. Sie wünschen eine Beratung ?

Kontakt: Email:  g.westreicher@west-makler.at

Zukunftssicherung § 3/1/15 EStGDirektversicherung - 300,-- Modell :Der Pensionsfondsplan

Neben der klassischen Lebensversicherung sind Beiträge zur Zukunftssicherung im Sinne des § 3/1/15 EStG der Arbeitnehmer auch für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen zulässig. Die fondsgebundene Rentenversicherung kann ideal für die Zukunftssicherung herangezogen werden. Aufgrund der Veranlagung in die Fonds kann ein erhebliches Kapital angesammelt werden. Der Arbeitgeber schließt als Versicherungsnehmer und Prämienzahler, für den Arbeitnehmer (=versicherte Person) eine fondsgebundene Rentenversicherung ab, bei der der Dienstnehmer und auf Wahl auch der Hinterbliebene direkt begünstigt sind.

Steuerliche Bestimmungen

Die Kapitalauszahlung hat für den Arbeitgeber keine steuerliche Auswirkung. Für den Arbeitnehmer ist die Kapitalleistung einkommensteuerfrei, die Rentenzahlung im Sinne des § 16 BewGes bis zum kapitalisierten Wert der Rentenverpflichtung steuerfrei (rd. 10 Jahre ab Pensionsantritt). Der übersteigende Teil ist anschließend einkommensteuerpflichtig. Die Prämien die über € 300,-- hinausgehen sind für den Arbeitnehmer im Rahmen der Sonderausgaben absetzbar.

Die Kursgewinne der Veranlagung : im Unterschied zum direkten Investmentfonds sind steuerfrei.

Vorteile für den Arbeitgeber

  • Arbeitgeberbeiträge gelten als Betriebsausgaben und sind in voller Höhe steuerlich absetzbar.
  • Keine Lohnnebenkosten
  • Keine Aktivierungspflicht von Ansprüchen
  • Keine Rückstellungen
  • Motivation der Mitarbeiter

Vorteile für den Arbeitnehmer

  • Begünstigte im Todesfall ist der Hinterbliebene des Arbeitnehmers
  • Wahlfreiheit zwischen Kapitalleistungen oder Pensionsleitung
  • Kapitalleistung ist einkommensteuerfrei
  • KESt-freie Veranlagung
  • Hohe Erträge durch Fondsveranlagung
  • Günstiger Gruppentarif
  • Sofortige Unverfallbarkeit
  • Allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz
  • Unabhängig von der Art der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Möglichkeit der Einzahlung von Eigenbeträgen in flexibler Prämienhöhe (monatliche Mindestprämie : 40,--)

Gehaltserhöhung versus Direktversicherung

Zukunftsversicherung

Direktversicherung § 3/1/5 EStG 1988

Gehaltserhöhung

Leistung des Arbeitgebers

300,--

300,--

Bruttoaufwand für Arbeitgeber

300,--

540,--(bei 80 % Lohennebenkosten)

Aufwand abzügl. 40 % Ertragssteuern

180,--

324,--

Nettoergebnis für Arbeitnehmer

300,--

168,--(bei 32 % Progression)

Motivationsinstrument und Steuervorteile für den Mitarbeiter und Ersparnis für den Arbeitgeber (siehe Abb.)

Wir bieten Ihnen Lösungen die sich Ihren Risken anpassen. Sie wünschen eine Beratung ?